Weiß wie Schnee

Gestern (eigentlich heute) bei einer Silvestershow, Überraschungsparty. Zwar nur Studierende, aber Josefs Meisterklasse, und der Meister, nicht zu fassen, sogar dabei: Beweisfoto folgt. Hat sich gefreut, mich kennenzulernen, wie er sagt, und ich muss sagen, es war sehr fein. Und Bianca, in the flesh, weiß-wie-Schnee, denke ich gleich: rot-wie-Blut. Hier und jetzt.

Ich könnte einen Videoblog machen. Manche kündigen auch ihren Selbstmord an, nur, wen interessiert das schon? Wer will verstehen, worum es geht (und heimlich anfeuern)? Was man halt so vom Schulhof kennt. Die anderen warten darauf, dass man in Tränen ausbricht über den Rattenschwanz an Kommentaren, die der letzte Eintrag nach sich zieht. Haben sie auch allen Grund dazu. Hinter den Bildschirmen dieser Welt sitzen wir, hinter der unsichtbaren, glatten, gläsernen Wand, ohne jemals die Stirn dagegen zu lehnen, wenn es zu heiß wird im Kopf, wir Nerds wie du und ich, allzeit global vernetzt auf der sicheren Seite des Bildschirms: Sicherheit ist langweilig.

Was die Welt hinter der Bildschirmwand betrifft (also das hier), ist noch zu sagen, dass die auch ihre ganz realen Seiten hat, dass all die Clouds, Skydrives, Blogs und Websites auf ganz realen Serverplatten gespeichert werden müssen. Die brauchen dann Unmengen an Kühlvorrichtungen, Sicherheitsleuten und Geheimhaltung der Standorte. Damit es auch so bleibt: Was einmal im Internet drin ist, geht nicht mehr raus, garantiert washing-proof. nG

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